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GA Weissenstein

GAW investiert 80 Millionen Franken in Glasfasernetz

Die GA Weissenstein Gmbh (GAW) will bis ins Jahr 2026 ihr ganzes Versorgungsgebiet mit Glasfaser erschliessen. So will sie sicherstellen, dass auch in Zukunft der Wirtschaft und den privaten Haushalten die benötigte Bandbreite zur Verfügung steht. Die Investitionen betragen rund 80 Millionen Franken.

Das Jahr 2012 kann in der Firmengeschichte der GAW als Meilenstein bezeichnet werden. Man beschloss damals, das rund 40-jährige HFC-Netz schrittweise durch ein Glasfasernetz zu ersetzen. Das heutige Netz besteht zwar bereits jetzt zum grössten Teil aus Glas, doch der Anschluss an die Liegenschaften führt noch über das koaxiale Kabel. Mit dieser Verkabelung sind Bandbreiten von 400 Mbit/s problemlos machbar - dies genügt den heutigen Anforderungen auch völlig. Da die digitale Datenwelt aber immer mehr Leistung brauchen wird, wird das HFC-Netz in rund 10 Jahren an seine Grenzen stossen. Darum hat die GAW begonnen, das Netz auf Glas zu migrieren. Sie will so sicherstellen, dass am Tag X das ganze Gebiet über das neue Netz versorgt wird.

Diese Migration ist eine Herkulesaufgabe für eine Firma wie die GAW, die im Besitz der 30 Versorgergemeinden ist. Knapp 20 Millionen wurden in den ersten Etappen bereits investiert. Mit Derendingen ist die erste Gemeinde vollständig auf Glas migriert. In Solothurn, Zuchwil, Biberist und Langendorf wird momentan gebaut. Anschliessend folgen die nächsten Bauetappen. Bis ins Jahr 2018 wird die Hälfte des Gebiets migriert sein. In einigen Gemeinden kooperiert die GAW dabei mit der Swisscom. So baut die Swisscom beispielsweise das Netz in Solothurn. Der GAW gehört dann jeweils eine der Glasfasern, die in jede Nutzungseinheit führt. So kann die GAW ihre Glasfaserprodukte für Internet, TV und Telefonie anbieten.